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Notarin Ulrike Zang

Rißbacher Straße 11, 56841 Traben-Trarbach

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PRESSEMITTEILUNGEN
  • Kostenfallen beim Kauf einer Eigentumswohnung

    Die Wohnung gefällt – Lage, Schnitt und Kaufpreis überzeugen. Jetzt schnell kaufen? „Beim Kauf einer Eigentumswohnung erwirbt der Käufer nicht nur das alleinige Eigen-tum an einer Wohnung. Er wird Teil einer Gemeinschaft und erwirbt zugleich anteilig Eigentum am Gemeinschaftseigentum.“, erläutert Dr. Andreas Schumacher, Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz. „Hier lauern Kostenfallen, die oft übersehen werden.“ (...)
    [Dezember 2018]
  • Werte erhalten - Unternehmensnachfolge rechtzeitig regeln

    Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa und die viertgrößte der Welt. Ei-ne wesentliche Säule dieses Erfolges ist der deutsche Mittelstand. Insgesamt existie-ren in Deutschland gut 3,7 Mio. Unternehmen. Der weit überwiegende Teil hat nur ei-nen oder wenige Inhaber, oft sind es Familienunternehmen. Gleichwohl werden Nach-folgefragen nicht selten stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es nicht nur aus gesamt-wirtschaftlichen Gründen wichtig, dass sich Unternehmer frühzeitig Gedanken über ihre eigene Nachfolge machen. (...)
    [November 2018]
  • Ein Unglück kommt selten allein …

    Wen Gott liebt, der stirbt früh – hieß es über Mozart, der mit knapp 36 Jahren verstarb und Frau und zwei Kleinkinder hinterließ. Heute ist ein so früher Tod zwar glücklicherweise seltener, aber wenn er vorkommt, trifft er die Hinterbliebenen völlig unvorbereitet. Gerade junge Paare – ob mit oder ohne Kinder – sollten für einen solchen Fall Vorkehrungen treffen, um den überlebenden Ehegatten abzusichern und seine alleinige Handlungsfähigkeit zu bewahren. Sonst tritt zum menschlichen ein juristisches Unglück hinzu. (...)
    [Oktober 2018]
  • Die Grundschuld - was ist das?

    Wer eine Immobilie kaufen oder ein Haus selbst bauen möchte, benötigt hierfür in aller Regel ein Bankdarlehen größeren Umfangs. Zur Auszahlung eines solchen Darlehens ist die Bank allerdings meist nur dann bereit, wenn sie ausreichende Sicherheiten er-hält. In der Praxis ist die Grundschuld das wichtigste Kreditsicherungsmittel. Doch was hat es mit den Begriffen Grundschuld, persönliches Schuldanerkenntnis und Zwangsvollstreckungsunterwerfung überhaupt auf sich? (...)
    [September 2018]
  • Fünf gute Gründe für ein notarielles Testament

    Die Regelung des eigenen Nachlasses ist eine der persönlichsten Entscheidungen, die ein Mensch treffen kann. In jungen Jahren erscheint das eigene Ableben noch als „weit weg“ und die Entscheidung über die Bestimmung der Erben als nicht notwendig. Insbesondere in jungen Familien empfiehlt sich jedoch möglichst frühzeitig die Erstellung eines Testaments zur Absicherung der Familie für den Fall, dass ein Elternteil unerwartet verstirbt. Nach dem Gesetz kann ein Testament eigenhändig oder bei einem Notar errichtet werden. Auch wenn die eigenhändige Errichtung auf den ersten Blick verlockend erscheint, sprechen gute Gründe für den Gang zum Notar. (...)
    [August 2018]
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Berufsziel Notar/in

Notarinnen und Notare sind besonders qualifizierte und erfahrene Juristen, die einen entscheidenden Beitrag zum Funktionieren der Rechtspflege und damit des Gemeinwesens leisten. Der Weg zu diesem Berufsziel führt über die beiden juristischen Staatsexamina sowie eine sich anschließende Anwärterzeit als Notarassessor/in. Die Notarkammer Koblenz informiert im Folgenden über diese Laufbahn und das Bewerbungsverfahren für den notariellen Anwärterdienst in Rheinland-Pfalz. 

 

Die Tätigkeit des Notars

Zu den Aufgaben des Notars (im Folgenden wird zur besseren Lesbarkeit die männliche Form verwendet; sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beiderlei Geschlecht) gehören in erster Linie die Beratung sowie das Beurkunden von Verträgen in Bereichen, die für den Bürger von besonderer Bedeutung sind. Den Notaren sind ausschließliche Zuständigkeiten im Grundstücksrecht, in großen Teilen des Gesellschafts- und Erbrechts sowie im Familienrecht übertragen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass der Notar sich ausschließlich mit diesen Rechtsmaterien beschäftigt. Eine verantwortungsvolle und umfassende Wahrnehmung seiner Funktionen erfordert vertiefte Kenntnisse auch in anderen Disziplinen, insbesondere dem öffentlichen Bau- und Erschließungsrecht, dem Verbraucherschutz- sowie dem Steuerrecht.

 

Erforderliche Qualifikationen

Der Zugang zum Notaramt in Rheinland-Pfalz setzt außer zwei mit Auszeichnung bestandenen juristischen Examina eine zusätzliche mehrjährige Ausbildung zum Notar voraus, den sogenannten Anwärterdienst. Dies sichert sowohl die Qualität seines Fachwissens, als auch die Entwicklung seiner Persönlichkeit und damit einhergehend seine soziale Kompetenz.

 

Bei der Auswahl der Bewerber um die Aufnahme in den notariellen Anwärterdienst und bei der späteren Bestellung zum Notar werden strenge Maßstäbe angelegt. Die Leistungen eines Bewerbers dürfen an seiner fachlichen Eignung keine Zweifel aufkommen lassen. Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen, wie z.B. die Promotion, Fremdsprachenkenntnisse oder ein Masterstudium werden begrüßt, können allerdings die zur Bemessung der fachlichen Qualifikation wesentliche Note im zweiten juristischen Staatsexamen nicht ersetzen. 

 

Darüber hinaus muss der Bewerber die für den Notarberuf erforderliche Aufgeschlossenheit gegenüber den rechtlichen und menschlichen Problemen der Beteiligten aufweisen und in der Lage sein, den notwendigen vertrauensvollen Kontakt mit der rechtsuchenden Bevölkerung aufzubauen. Erforderlich sind weiterhin ein Gespür für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension seiner Tätigkeit, sicheres Auftreten, Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen, Integrität, Kreativität, Einsatzfreude, Belastbarkeit und Eigenverantwortlichkeit.

 

Anwärterdienst für das Notaramt

Nach der Aufnahme in den Anwärterdienst für das Notaramt werden die Notarassessorinnen und Notarassessoren in der Regel drei Jahre auf das Amt des Notars vorbereitet (§ 7 BNotO). Während des Anwärterdienstes gewinnen die Notarassessorinnen und Notarassessoren praktische Erfahrungen durch die Ausbildung bei Notaren, denen sie zur Ausbildung zugewiesen werden, durch die Übernahme von Notarvertretungen und Notariatsverwaltungen sowie durch die Teilnahme an zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen. Um sich auf ein Notaramt bewerben zu können muss der Notarassessor keine zusätzliche Prüfung mehr ablegen. Der Notarassessor wird aber, vergleichbar einem Richter auf Probe, regelmäßig beurteilt.

 

Bei der Zuweisung an einen Ausbildungsnotar wird die persönliche Situation des Notarassessors nach Möglichkeit berücksichtigt. Die meisten Ausbildungsnotariate befinden sich erfahrungsgemäß im Raum Mainz. Zudem gibt es Ausbildungsnotariate im Raum Trier und Koblenz. Im Rahmen des Anwärterdienstes wird das Ausbildungsnotariat gewöhnlich mindestens einmal gewechselt, damit der Notarassessor zusätzliche Einblicke bei einem anderen Notar erhalten kann. Erfahrenere Notarassessoren werden überdies zu Vertretungen sowie zur selbständigen Verwaltung von Notarstellen im Kammerbezirk eingesetzt. Zudem kann die Abordnung an eine Standesorganisation, das Deutsche Notarinstitut oder eine Behörde in Betracht kommen. 

 

Für die Dauer des Anwärterdienstes stehen Notarassessorinnen und Notarassessoren in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Staat. Sie haben dieselben allgemeinen Amtspflichten wie Notare und erhalten – nach Alter und Familienstand – Bezüge, die denen eines Richters auf Probe (R 1) angeglichen sind. Notarassessorinnen und Notarassessoren sind Mitglieder der Notarversorgungskasse Koblenz, einem berufsständischen Versorgungswerk.  

 

Laufbahn als Notar

Nach Ableistung des Anwärterdienstes besteht die Möglichkeit, sich auf eine freie Notarstelle im Bezirk der Notarkammer Koblenz, die vom Minister der Justiz und für Verbraucherschutz im Justizblatt ausgeschrieben wird, zu bewerben. Im Fall einer erfolgreichen Bewerbung erhält der Bewerber im Rahmen einer Vereidigung die vom Minister der Justiz und für Verbraucherschutz unterzeichnete Bestellungsurkunde ausgehändigt. Er ist damit zum hauptberuflichen Notar auf Lebenszeit unter Zuweisung eines Amtssitzes ernannt. Eine Verpflichtung, an dem Amtssitz auch zu wohnen (sog. Residenzpflicht), besteht heute nicht mehr.

 

Notarinnen und Notare haben für ihre Tätigkeiten von den Rechtsuchenden Gebühren nach Maßgabe des Gerichts- und Notarkostengesetzes zu beanspruchen. Aus dem Gebührenaufkommen bestreitet der/die Notar/in seine/ihre Kosten (Personalkosten, Miete für die Geschäftsräume, Beiträge zur Haftpflichtversicherung und Notarkammer, Ausgaben für Einrichtungen und EDV etc.). Aus dem Gebührenaufkommen abzüglich aller Kosten ergibt sich somit das zu versteuernde Einkommen des Notars.

 

An seinem Amtssitz hat der Notar mindestens fünf Jahre zu verweilen, bevor er sich ggf. um eine andere Notarstelle an einem anderen Amtssitz bewerben kann (sog. Vorrückprinzip). Spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der Notar das 70. Lebensjahr vollendet, scheidet er aus dem Amt aus. Der Notar a.D., der während seiner aktiven Zeit auch entsprechende Beiträge zu leisten hat, erhält dann von der Notarversorgungskasse Koblenz ein Ruhegehalt, das an beamtenrechtliche Grundsätze angelehnt ist.

 

Bewerbungsverfahren zur Aufnahme in den Anwärterdienst für das Notaramt

Die Notarkammer freut sich jederzeit über Bewerbungen von fachlich und persönlich besonders geeigneten Volljuristen, vorzugsweise mit beiden Staatsexamina im zweistelligen Bereich. Eine Bewerbung für den notariellen Anwärterdienst ist bereits auf Basis der Ergebnisse im schriftlichen Teil der Zweiten Juristischen Staatsprüfung möglich.

 

Die formellen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Bewerbung um die Übernahme für den Anwärterdienst für das Amt des/der Notars/in in Rheinland-Pfalz ergeben sich im Einzelnen aus der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums der Justiz in Angelegenheiten der Notarinnen und Notare (VVNot). Gemäß Nr. 1.2.1 VVNot ist der Antrag an das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz zu richten und in drei Stücken bei dem Oberlandesgericht Koblenz einzureichen (sog. Dienstweg). Das Oberlandesgericht Koblenz leitet die Bewerbung dann an das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz weiter. Parallel hierzu füllen Sie bitte den auf dieser Seite herunterladbaren Bewerberbogen aus und senden diesen mit einem weiteren Exemplar Ihrer Bewerbungsunterlagen unmittelbar an dieNotarkammer Koblenz. 

 

Auf Ihre Bewerbung hin werden Sie ggf. zu einem Vorstellungsgespräch mit Vertretern der Justizverwaltung und der Notarkammer nach Koblenz eingeladen. Vorstellungsgespräche finden alle 2-3 Monate statt. Einstellungen erfolgen laufend nach Bedarf und dem Prinzip der Bestenauslese, das dem Bewerber mit der höchsten fachlichen und persönlichen Eignung den Vorrang vor den übrigen Bewerbern einräumt. Wer mangels Bedarf trotz grundsätzlicher Eignung nicht alsbald in den Anwärterdienst übernommen werden kann, wird vom Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in eine Bewerberliste eingetragen.

 

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Für qualifizierte Interessenten besteht die Möglichkeit, die notarielle Tätigkeit im Rahmen einer Hospitation, eines Praktikums oder einer Referendarstation näher kennenzulernen. Die Notarkammer Koblenz ist bei der Vermittlung eines entsprechenden Platzes behilflich.   

 

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Gerne steht Ihnen der Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz, Notarassessor Dr. Andreas Schumacher, unter der Rufnummer +49 (0) 261 – 915 88 0 für weitere Rückfragen und ein persönliches Gespräch zur Verfügung. 

 

 

DOKUMENTE ZUM THEMA
Verwaltungsvorschrift in Angelegenheiten der Notarinnen und Notare
Verwaltungsvorschrift in Angelegenheiten der Notarinnen und Notare (16 KB)
Fragebogen für Bewerber
Nach Download ausfüllbar (541 KB)